… oder so ähnlich heißt „Tour ohne Grenzen“ auf Slowenisch. Sonst läuft dieses Angebot bei uns ja unter dem Titel „Senza Confini“ und geht normalerweise in’s Italienische Friaul. Diesmal hatten wir aber Slowenien als Basislager für die auswärts Tage ausgesucht. Und zwar das Hotel Jazbec in Idrsko, gerade ein paar Kilometer hinter Kobarid. Bekannt und beliebt für seine gute Küche und auch für die Lage direkt am Fuße des Kolovrat, dem geschichtsträchtigen Grenzberg zwischen Italien und Slowenien.

Bei leichtem Niselregen machten wir uns auf Richtung süden, konnten hinter dem Katschberg aber den Regen hinter uns lassen. Über den Passo Predil erreichten wir Slowenien und wurden kurz nach einer Pause bei der Flitscher Klause wieder vom Regen eingeholt. Nachdem wir den gröbsten Regen in einem Unterstand abgewartet hatten, erreichten wir am frühen Abend unser Ziel.

Der nächste Morgen belohnte uns mit strahlend blauem Himmel. So konnten wir gleich hinauf zum Kolovrat starten und dort die herrliche Fernsicht von den Julischen Alpen bis hinunter an die Adria genießen. Nach einem kurzen Stop im Friulanischen Weinort Cividale steuerten wir auf die nächste Norditalienische Spezialität, den Schinken von San Daniele zu. Ein Gelato zum Dessert gab es dann hinter dem sella Chianzutan in Tolmezzo. Dann kämpften wir uns durch den Märchenwald im hinteren Val Resia auf den sella Carnizza um auf sehr enger, gerade mal einspuriger Straße über Ucea wieder in das herrliche Soca Tal hinab zu tauchen. Dort statteten wir der Napoleon Brücke bei Kobarid einen Besuch ab. Leider zeigte sich die Soca durch die massiven Regenfälle vom Vortag nicht wie sonst ihre glasklare, türkis-blaue Farbe.

Der Heimweg am nächsten Tag führte uns über Tolmin Richtung Bohinjsko Jezero. Bei einer Kaffepause am „Planinski dom“ erfuhren wir von Hüttenwirt Rudolf Zgaga auf welch geschichtsträchtigem Boden seine „Mountain Lodge Petrovo Brdo“ steht. Und das wir uns hier gerade auf einer Wasserscheide zwischen Adria und Schwarzem Meer befinden.

Den „Boheiner See“ oder Bohinjsko Jezero, wie er auf Slowenisch bezeichnet wird, haben wir nur kurz gestreift und ein „abgehakt-Foto“ für’s Familienalbum geschossen. Hier war uns eindeutig zu viel los. Wesentlich besser gefiel uns dann schon wieder die Straße hinauf zu „Pokljuka“ Hochebene, wo wir dann bei der „MuH-Bar“ unsere Mittagspause bei ca. 200 Gramm gemischtem Grillfleisch mit Ajvar und Krompiri abhielten.

Am Heimweg streiften wir noch kurz das Harleytreffen am Faakersee und erreichten dann bei erfrischenden 11 °C wieder Obertauern

Die Fotos von dieser Tour findet ihr gleich unterhalb.

Brez meja turneja Slowenia