Geballte Kompetenz der MoHo – Motorrad Hotels

Nicht nur Brüder, sondern auch Benzinbrüder reinsten Wassers!

In unserer Profession als Gastgeber haben wir den Motorradurlaub in Salzburg im Hotel Solaria sozusagen perfektioniert. Die Basis dafür ist, dass wir die Bedürfnisse und Anforderungen der Motorradfahrer sehr genau kennen. So halten wir nicht nur für jeden Biker-Gast die richtigen Tourenempfehlungen bereit, sondern stehen auch beim Motorrad mit Rat, Tat und Werkzeug zur Seite.
So kennen wir neben den kurvigsten Straßen und den besten Einkehrtipps auch die nächsten Reifenhändler und Servicestationen sehr genau. Diese Kompetenz gibt es nur bei den MoHo – Motorrad Hotels.

Als ausgebildete Tourguides bieten wir wöchentlich geführte Tagestouren für unsere Gäste an. Bei unserer Senza confini-Tour nehmen wir Sie auch für mehrere Tage nach Italien (Friaul) mit.

Auch mit der digitalen Tourenplanung beschäftigen wir uns seit Jahren, mit den gängigsten Motorrad-Navigationsgeräten und Routenplanern sind wir auf „du & du“.

Diese Kompetenz wissen unsere Gäste zu schätzen, sobald es erstmals mit dem eigenen „Bike-Navi“ auf Tour geht.

Letztendlich waren wir 1996 auch Gründungsmitglied der MoHo – Motorrad Hotels, der mittlerweile bedeutendsten Gruppe von spezialisierten Motorradunterkünften im Alpenraum. Es für uns Ehrensache, dass wir dabei die höchste Kompetenzkategorie „MoHo 5-Helme“ beanspruchen und deren Einhaltung regelmäßig überprüfen lassen.

Seit ein paar Jahren wird die Bike-Kompetenz im Motorradhotel Solaria nun noch durch Motorradfahrer und Küchenchef Peter Egger ergänzt. Wenn er nicht gerade über seine Kochtöpfe wacht, Pfannen schwingt und Messer jongliert, verbringt er jede freie Minute im Sattel seines Bikes.

Christian Schmidt

Christian Schmidt

Baujahr 1964

Bereits im zarten Alter von 9 Jahren lernte ich die Vorteile zu schätzen, wenn sich zwischen zwei Rädern auch noch ein Motor befindet. Der Motor war auch das Einzige was an meiner Puch MV50 noch funktionierte. Bremsen gab es keine, aber dafür hatten die Schuhe damals ja Plateau-Sohlen.

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Später machte ich auf einer 50 ccm Fantic und auf einer Montesa Cota 242 erste Erfahrungen beim Trialfahren. Da scheint sich wohl mein Hang zu unbefestigtem Untergrund schon manifestiert zu haben.

Mein erstes straßenfähiges Motorrad war eine Kawa Z1000 J mit Vetter-Verkleidung. Ein richtiger Bock, aber damals mußte ein „richtiges Motorrad“ halt mindestens 1000 Kubik und 300 Kilo haben.

Danach lernte ich auf Honda Transalp und Africa Twin die Vielseitigkeit und leichte Beherschbarkeit der Reise-Enduros zu schätzen. Bei uns in den Alpen tut man sich halt mit so eine Moped viel leichter, als mit einem Supersportler.

Mit diesen Motorrädern habe ich dann die ganzen Schotterklassiker in Piemont und den Seealpen befahren. Ligurische Grenzkammstraße, Assietta, Parpaillon, Sommeillier, Jafferau und natürlich König Chaberton habe ich damit befahren

Mit Erscheinen der KTM 950 Adventure im Jahr 2003 war klar, daß die sofort ins Haus kommt. Über das Forum auf www.lc8.info war ich von Anfang an sehr eng mit der KTM Zweizylinder-Community verbunden und es entstand das jährliche LC8.info Treffen.

Seit 2008 firmiert das Treffen unter dem Titel „Orangemountain“ Adventurebike Gipfeltreffen.

Privat habe ich es gerne etwas gröber. Hardenduro Touren nach Italien, Kroatien, Spanien und Albanien konnte ich schon erleben. Bulgarien und Bosnien habe ich mit Freunden in den letzten Jahren mit Begeisterung durchpflügt.

Aber keine Angst, bei all der Endurobegeisterung: natürlich fahre ich auch sehr gerne auf unseren kurvigen, verkehrsarmen Asphaltstraßen. Da bin ich dann meistens mit meinen Gästen unterwegs.

Vielleicht können wir ja auch im Sommer gemeinsam eine Runde drehen. Seit Sommer 2014 bereichert noch eine BMW R nineT den Fuhrpark.

Werner Schmidt

Werner Schmidt

Baujahr 1959

Angefangen hat alles als der Koch vom Nachbarhaus in Geldnot geriet. Er nannte eine Stanglpuch (Puch MV 50) sein eigen. Sie war Aufgrund extremer Gewichtsoptimierung (durch abflexen von unnötigem Zeugs wie Kotflügel und Licht) optimal für den Enduroeinsatz präpariert. Für 100 Schilling, nach heutigem Geld 7 Euro (!) wechselte das Geschoß den Besitzer…

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Mit 19 war nach zähem sparen und einer Finanzspritze von Oma die Zeit reif für eine nagelneue Trialmaschine. Mit einer Montesa Cota 348 wurden die Berge um Obertauern unsicher und die Jägerschaft nervös gemacht.

Wenig später wurde die Montesa für eine Kawa Z650 eingetauscht. Ende der 70er der Knaller! Ein für die damalige Zeit bärenstarker Vierzylinder mit einem Rahmen aus „Wasserleitungsrohren“ und den Federelementen einer 125er: Die Adrenalinschübe in schnellen langen Kurven sind bis heute unerreicht!!

Mit einer Honda Transalp und später einer Afrika Twin wurde das Endurofahren zur neuen Herausforderung. Die Entdeckungsreisen zu den Schotterklassikern der Alpen rund um den Gardasee, Piemont und die Westalpen war in den 90ern einfach eine geile Zeit!

Mit der Anschaffung und dem Wiederaufbau eines schrottreifen Russengespanns begannen einige Zeitgenossen an meinem Gemüts- und Geisteszustand leichte Zweifel zu hegen. Fortan sah man mich meist mit schwarzen Fingernägln in unordentlichen Bergen von Werkzeug und ölverschmierten Teilen wühlen. Der Schrauber und Oldtimervirus kam voll zum Ausbruch. Die Krankheit fand ihren vorläufigen Höhepunkt in der Restaurierung einer Moto Guzzi Airone Sport von 1951.

Vor 3 Jahren wurde die treue Afrika Twin verkauft und ganz spontan eine Harley Sportster 1200 R angeschafft. Damit war bei meinen BMW GS-, KTM-, V-Strom, usw. fahrenden Freunden sonnenklar: Jetzt spinnt er wirklich! Aber keine Sorge Jungs: Nach wie vor trage ich als Hohlraumschutz einen Vollvisierhelm, und außerdem: Dieses Model trägt den Namen „Sportster“ und hat seine Wurzeln im amerikanischen Dirttrack Sport. Den Rest klären wir dann auf der Straße….;-)

Und sonst? Die GasGas Trial wurde runderneuert und hat frische Reifen bekommen denn das Trialfahren ist wieder ganz stark im kommen! Man möchte ja im Alter fit bleiben!